Dorothee Schröder

Mentorin für Frauen, die neu starten möchten

Der verstorbene Schauspieler Michael Mendl sagte einmal, dass er, als er die Rolle Willy Brandts gespielt habe, nicht mehr so einfach dessen Sprechweise ablegen konnte. Er war so sehr in dieser Rolle aufgegangen und hatte sich so sehr mit der Figur des ehemaligen Bundeskanzlers identifiziert, dass er selbst dahinter zurückblieb. Dies spricht für die Qualität eines Schauspielers.

Haben Sie schon einmal genau hingesehen, welche Rollen Sie in Ihrem Leben spielen? Haben Sie diese Rollen freiwillig übernommen oder erfüllen Sie Erwartungen? Wie sehr gehen Sie darin auf? Wen sehen Sie, wenn Sie in den Spiegel schauen? Können Sie sich selbst noch erkennen?

Rollen zu spielen ist anstrengend. Und ein Spiel ist es sowieso nicht. Wenn diese Rollen in unserem Leben überhandnehmen und wir nur damit beschäftigt sind, Erwartungen zu erfüllen, steuern wir gezielt auf einen Punkt zu, an dem wir merken: So geht es nicht mehr.

Wir versuchen, unseren Zustand zu definieren, und nicht selten fällt das Wort „Burnout“. Und so paradox das klingt, hat ein Burnout für manche Menschen einen gesellschaftlichen Wert. Da hat jemand alles gegeben und hat seine eigenen Grenzen überschritten.

Offenbar war sie oder er aber auch nicht in der Lage, Grenzen zu setzen. Manchmal ist auch von „Boreout“ die Rede. Der Begriff hat einen anderen Beigeschmack. Wie kann man es wagen, sich so zu langweilen, dass man daran leidet? Was bildet sich dieser Mensch eigentlich ein?

Egal, in welche Richtung wir steuern, so weit sollten wir es nicht kommen lassen. Aber oft lässt uns das Hamsterrad keinen Ausweg und erst recht keinen Haltepunkt finden.

Deshalb ist es Zeit, eine Entscheidung zu treffen. Die Entscheidung, endlich die Hauptrolle in unserem eigenen Leben zu spielen.

Hat dieser Gedanke etwas in Ihnen bewegt?

Wenn Sie dem genauer nachgehen möchten, begleite ich Sie gern dabei.

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