Manchmal tauchen Fragen auf, die wir eigentlich gar nicht wahrhaben wollen:
Warum lief es gestern ganz gut? Und warum läuft es heute gar nicht?
Warum fühle ich mich an manchen Tagen leicht und zuversichtlich, an anderen dagegen erschöpft, gereizt oder mutlos?
Da wir ohnehin genug um die Ohren haben, möchten wir uns mit solchen Fragen nicht auch noch beschäftigen. Und wenn sie unbedingt eine Antwort verlangen, suchen wir an der Oberfläche.

Gestern habe ich gut geschlafen. Der Tag verlief ruhig. Nichts Besonderes.
Heute war die Nacht unruhig. Im Job gab es Ärger. Ich stand im Stau. Und dann kam noch eine Nachzahlung für Gas und Strom, mit der ich nicht gerechnet hatte.
Das genügt uns als Erklärung. Und wir gehen zur Tagesordnung über.

Doch die Fragen kommen wieder.
Irgendwann stellen wir fest, dass die weniger guten Tage häufiger werden. Die Erschöpfung bleibt. Und auch die Unzufriedenheit.
Trotzdem läuft alles weiter.
Wir suchen im Außen nach Gründen für das, was sich im Inneren meldet.

Was hält uns davon ab, genauer hinzuschauen?
Die Angst vor unbequemen Erkenntnissen?
Die Sorge, etwas verändern zu müssen?

Ein ungutes Bauchgefühl sagt uns, dass wir uns dann aufs Glatteis begeben. Der Boden unter den Füßen verliert an Stabilität.
Und dann taucht die Frage auf:
Ist es das wert?

Vielleicht sollten wir uns stattdessen fragen:
Bin ich es mir wert?

Denn wenn wir bereit sind, uns selbst ernst zu nehmen, beginnt Veränderung.
Wenn wir genauer hinschauen, entsteht Klarheit.
Und diese Klarheit sollten wir uns wert sein.

Hat dieser Gedanke etwas in Ihnen bewegt?
Wenn Sie herausfinden möchten, was Ihrem Leben wirklich entspricht, begleite ich Sie gern auf diesem Weg.

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