„Wie soll ich denn etwas ändern?“
Diese Antwort taucht oft erstaunlich schnell auf, wenn sich das Gefühl „So geht es nicht mehr“ bemerkbar macht.
Und wenn wir einmal mit einer Freundin darüber sprechen, bestärken wir uns nicht selten gegenseitig darin, dass sich unter den gegebenen Umständen nichts ändern lässt.
Warum eigentlich?
Wir spüren, dass etwas nicht mehr stimmt. Gleichzeitig erklären wir uns, warum alles so bleiben muss. Dabei würden wir jeden anderen sofort auf den Widerspruch aufmerksam machen.
Wollen wir uns selbst schützen? Und wenn ja: Wovor?
Vor unbequemen Erkenntnissen?
Vor Entscheidungen?
Vor der Möglichkeit, dass sich etwas verändern könnte?
So deutlich, wie wir spüren, dass Veränderung nötig sein könnte, wissen wir oft auch, dass sie möglich wäre.
Wenn wir das, was wir heute leisten und aufrechterhalten, eines Tages nicht mehr schaffen würden, dann gäbe es Lösungen. Irgendwie würde das Leben weitergehen. Menschen würden Wege finden. Aufgaben würden neu verteilt. Entscheidungen würden getroffen.
Was hält uns also zurück?
Die Angst, festzustellen, dass manches, worüber wir uns lange definiert haben, uns vielleicht gar nicht mehr entspricht?
Die Sorge, Erwartungen zu enttäuschen?
Die Befürchtung, liebgewonnene Gewissheiten infrage stellen zu müssen?
Vielleicht haben wir früh gelernt, verlässlich zu sein, Verantwortung zu übernehmen und die Bedürfnisse anderer im Blick zu behalten.
Das sind wertvolle Eigenschaften.
Doch manchmal führen sie dazu, dass wir die eigenen Bedürfnisse immer weiter nach hinten verschieben.
Wir reden uns ein, wir würden andere im Stich lassen, wenn wir genauer hinschauen oder etwas verändern.
Aber vielleicht lohnt sich eine andere Frage:
Lassen wir nicht auch jemanden im Stich, wenn wir uns selbst dauerhaft übergehen?
Seien wir doch einmal gut zu uns.
Gestehen wir uns zu, genauer hinzuschauen.
Gestehen wir uns zu, herauszufinden, was uns wirklich entspricht.
Und gestehen wir uns zu, uns das wert zu sein.
Hat dieser Gedanke etwas in Ihnen bewegt?
Wenn Sie herausfinden möchten, was Ihrem Leben wirklich entspricht, begleite ich Sie gern auf diesem Weg.
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